Aus Jedermann wird Niemand werden

Leserservice / 18.08.2021 • 11:59 Uhr
Ferdinand Schmalz legt den Finger auf eine Wunde der Gegenwart: Der Tod ist unbesiegbar. lena seeberger
Ferdinand Schmalz legt den Finger auf eine Wunde der Gegenwart: Der Tod ist unbesiegbar. lena seeberger

20.30 Uhr, kulturhauspark, dornbirn Das Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung (unpop) feiert in Kooperation mit Caravan die Premiere von „Jedermann (stirbt)“ von Ferdinand Schmalz im Kulturhauspark Dornbirn. Schmalz wurde 2018 für seine „Jedermann“-Version mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet. Der Autor verwandelt den alten Topos von Leben, Sterben und Sexualität des Menschen in ein zeitgenössisches Gaukler-Party-Spiel über die Gier der Finanzmacht, der die Angst vor dem Nichts und die unangenehmen Fragen nach der eigenen Verantwortung in einer sich mit immer höheren Zäunen schützenden Ersten Welt im Nacken sitzt. Termine: Kulturhauspark, Dornbirn – 19. bis 20. 8. Heidensand Hofkultur, Lustenau – 26. bis 28. 8. Beginn ist jeweils 20.30 Uhr. Bei Schlechtwetter finden alle Aufführungen im Freudenhaus in Lustenau statt. VVK: Tourismusbüros, www.unpop.at/karten, www.freudenhaus.or.at