Don Quichotte kämpft nicht nur gegen Windmühlen

Heuer feiert Jules Masse-nets „Don Quichotte“
Premiere als Oper im
Festspielhaus Bregenz.
19.30 Uhr, festspielhaus, bregenz Der „Ritter von der traurigen Gestalt“ mit seiner Großzügigkeit und Fantasie ist eine der faszinierendsten Figuren der Weltliteratur. Auf der Opernbühne machte ihn der französische Komponist Jules Massenet zum leidenschaftlich Liebenden. Die Handlung von Massenets Oper hat mit Miguel de Cervantes’ Roman nicht mehr ganz so viel zu tun. Abgesehen von dem Windmühlen-Akt sind die Episoden der anderen Akte eine Erfindung des Librettisten. Anders als in Cervantes’ Vorlage wird auch seine Angebetete Dulcinée zur realen Bühnengestalt. Für sie begibt sich der Ritter in Lebensgefahr und erlangt heldenhaft ihren von Räubern gestohlenen Schmuck zurück. Gekonnt verleiht der Komponist den unterschiedlichen dramatischen Situationen ihren eigenen musikalischen Stil.
Mariame Clément hat im Bühnenbild von Juliane Hansen Regie geführt, es spielen die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Daniel Cohen.
Insgesamt stehen drei Vorstellungen auf dem Spielplan: 18. und 29. Juli, jeweils 19.30 Uhr sowie 21. Juli, 11 Uhr. Tickets und Infos unter www.bregenzerfestspiele.com