Spannungsvolle Geschichte

ab heute im Vorarlberger Landestheater gespielt.
19.30 Uhr, landestheater, grosses haus, bregenz Ein Haus nah einer Grenze in einem Dreiländereck in den Bergen. Hier wohnen der Grenzwächter und seine Frau. Das Land ist besetzt und die neuen Machthaber stellen Transporte zusammen, mit denen sie Menschen zu Arbeitseinsätzen in ihre Bergwerke verschleppen. Das dritte Land verheißt Freiheit. Eines Nachts, der Grenzwächter ist im Nachtdienst, steht plötzlich ein fremder Mann im Schlafzimmer. Ihm ist die Flucht von einem der Transporte gelungen. Seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Er schlüpft zu der Frau ins Bett, ohne ihre Erlaubnis abzuwarten. Unmittelbar stehen die Verfolger in der Zimmertür. Aber die Frau schützt den Flüchtling. Sie behauptet, es seien nur sie und ihr Mann im Haus.
Das Stück von Autor Fritz Hochwälder thematisiert er gleich mehrere Probleme und Zwangslagen, die sich bei einer Flucht einstellen können. Hochwälder konnte selber 1938 aus seiner Wiener Heimat über Vorarlberg, durch den Rhein schwimmend, vor nationalsozialistischer Verfolgung in die Schweiz fliehen. In der spannungsvollen Dreieckskonstellation seiner Figuren verleiht er den geschilderten Ereignissen eine große, allgemeingültige Dringlichkeit. www.andestheater.org