Einer flog über das Kuckucksnest

Leserservice / 05.04.2019 • 08:39 Uhr
Mit rebellischen Aktionen hoffen die Patienten, die Zustände verbessen zu können. theater wolfurt
Mit rebellischen Aktionen hoffen die Patienten, die Zustände verbessen zu können. theater wolfurt

Theater Wolfurt bringt preisgekrönten amerikanischen Klassiker auf die Bühne.

20 Uhr, Vereinshaus, wolfurt „Okay, und warum unternehmt ihr nichts?“„Warum? Weil die Welt den Starken gehört…“ Randle McMurphy wird wegen Wettspiel und Gewalttätigkeiten verurteilt. Um der Gefängnisstrafe zu entgehen, simuliert er eine psychische Erkrankung und wird in eine Anstalt eingewiesen. Dort stößt der großmäulige Simulant auf ein menschenverachtendes System. Mit einer Mischung aus Überwachung, Demütigung und Strafe hat Oberschwester Ratched ihre Station eisern im Griff. McMurphy beginnt zu rebellieren. Mit verheerenden Folgen.

Der Roman „Einer folg über das Kuckucksnest“ des US-amerikanischen AutorsKen Kesey gilt heute als eines der wichtigsten Werke der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ein Jahr nach Erscheinen des Buches schrieb Dale Wasserman eine Bühnenfassung die 1963 uraufgeführt wurde. 1975 schuf Milos Forman mit der Verfilmung des Stoffes ein preisgekröntes Meisterwerk. Eine Abrechnung mit den unmenschlichen Bedingungen in den psychiatrischen Anstalten der 1960er-Jahre.

Aufführungen: 6., 12., 13. , 20. und 30. April sowie 1. Mai (19 Uhr), 3. und 4. Mai, jeweils 20 Uhr. Karten: www.theaterwolfurt.at oder Tel. 0680 5026550 (Mo. 18–20 Uhr, Fr. 14–16 Uhr).