Gewitzte „Madame Pompadour“

Leo Falls erfolgreichstes Bühnenwerk wird in der Blumenegghalle gespielt.
19 Uhr, Blumenegghalle, ludesch Das Libretto verfassten Rudolf Schanzer und Ernst Welisch. Leo Falls schwungvolle, leicht ins Ohr gehende Melodien wechseln ab mit zarten gefühlvollen Musiknummern. Die Uraufführung fand am 9. September 1922 in Berlin mit Fritzi
Massary in der Hauptrolle als Madame Pompadour statt.
Die legendäre Mätresse Ludwig des XV., intelligent, schön und machtbewusst, ist dabei, sich in eine neue Affäre zu stürzen, allen Überwachungsmaßnahmen des Polizeiministers Maurepas zum Trotz. Der ist interessiert daran, die Karriere der Pompadour zu beenden: Er will sie in flagranti beim Seitensprung ertappen. Doch trotz zahlreicher Spitzel ist die Dame nicht zu überführen, im Gegenteil: Als ihre Affäre aufzufliegen droht, ernennt sie ihren Liebhaber kurzerhand zum Leibwächter.
Dass „Madame Pompadour“ eine der faszinierendsten Operetten der 1920er-Jahre ist, liegt an den witzig-anzüglichen Einfällen der Dialoge und Gesangstexte und natürlich an der Musik. Schwungvolle, leicht ins Ohr gehende Melodien wie „Die Pom-, Pom-, Pompadour ist eine schöne Ha-Ha-Ha“, „Ach Joseph, ach Joseph, was bist du so keusch“ springen wie eine Funke auf das Publikum über.
Weitere Aufführungen: 11., 18. und 15. 11., jeweils 19 Uhr. 12., 19. und 26. 11., jeweils 17 Uhr. VVK unter Tel. 0664 73476393, www.ugl.at