Einzigartige Oper im Festspielhaus

Leserservice / 19.07.2017 • 17:24 Uhr
Die Inszenierung von Goachino Rossinis „Moses in Ägypten“ versetzt den Besucher in pures Staunen. Ergreifende Szenen werden vom Theaterkollektiv „Hotel Modern“ gefühlvoll umgesetzt.foto: vn/steurer
Die Inszenierung von Goachino Rossinis „Moses in Ägypten“ versetzt den Besucher in pures Staunen. Ergreifende Szenen werden vom Theaterkollektiv „Hotel Modern“ gefühlvoll umgesetzt.foto: vn/steurer

Premiere von
„Moses in Ägypten“ im Rahmen der Bregenzer Festspiele.

19:30 festspielhaus, bregenz. Die Bregenzer Festspiele zeigen in diesem Jahr Goachino Rossinis Oper „Moses in Ägypten“ im Festspielhaus. Mit der Wahl des alttestamentarischen Stoffs umging Rossini das herrschende Verbot, Opern während der Fastenzeit aufzuführen. Das berührende Gebet der gefangenen Israeliten ist bis heute das bekannteste Stück aus Rossinis Oper.

Mit einem einzigartigen Inszenierungskonzept nähert sich die niederländische Regisseurin Lotte de Beer diesem selten zu erlebenden Werk: Gemeinsam mit dem Theaterkollektiv „Hotel Modern“, das mit abgefilmten Objekten und Miniaturpuppen eine eigene Realität entstehen lässt, bringt sie den biblischen Stoff von Plagen und der Spaltung des Roten Meers auf die Bühne.

Enrique Mazzola dirigiert die Wiener Symphoniker, die Ausstattung stammt von Christof Hetzer, Bühnenbildner von „Hoffmanns Erzählungen“ der Saison 2015. Vorstellungen: 20. und 31. Juli, 19.30 Uhr sowie 23. Juli, 11 Uhr. Es sind bereits alle Vorstellungen ausverkauft.

Weitere www.bregenzerfestspiele.com