Riccabona-Lesung im Landesmuseum

Leserservice / 07.02.2017 • 16:55 Uhr
Riccabonas Roman zur Figur des Dr. Halbgreyffer – ein unvollendetes Opus Magnum mit autobiografischen Zügen – erschien 1980 in Auszügen unter dem Titel „Bauelemente zur Tragikomödie des x-fachen Dr. von Halbgreyffer oder Protokolle einer progressivsten Halbbildungsinfektion“. foto: riccabona/F.m.-Felder-archiv
Riccabonas Roman zur Figur des Dr. Halbgreyffer – ein unvollendetes Opus Magnum mit autobiografischen Zügen – erschien 1980 in Auszügen unter dem Titel „Bauelemente zur Tragikomödie des x-fachen Dr. von Halbgreyffer oder Protokolle einer progressivsten Halbbildungsinfektion“. foto: riccabona/F.m.-Felder-archiv

Manfred Chobot liest aus Max Ricca-bonas Roman „Halbgreyffer“ .

19:00 vorarlberger landesmuseum, bregenz. Max Riccabona war Rechtsanwalt. Er musste die Kanzlei seines Vaters aufgeben, weil er an den Folgen seiner KZ-Haft in Dachau litt. Ab 1967 konnte er sich verstärkt seinen künstlerischen Tätigkeiten widmen.

Sein Hauptwerk, das Romanfragment „Bauelemente zur Tragikomödie des x-fachen Doktor von Halbgreyffer oder Protokolle einer progressivsten Halbbildungsinfektion“ (1980) lässt sich ebenso wenig fassen oder einordnen wie Riccabona selbst. „Der Halbgreyffer wäre bei besserer Würdigung ein Kultbuch geworden“, es handle sich um ein geniales Fragment, das absolut zur österreichischen Literatur zählt, meinte der Autor Wolfang Bauer.

Nach einer Einführung durch den Innsbrucker Germanisten Sigurd Paul Scheichl liest Manfred Chobot Auszüge aus dem Werk. Im Anschluss führt Ulrike Längle (Felder-Archiv) ein Gespräch mit den beiden Vortragenden über Riccabona und seinen experimentellen Roman. Chobot und Scheichl haben Riccabona noch persönlich gekannt. Veranstalter: Franz-Michael-Felder-Archiv. Der Eintritt ist frei!