Götterberge im Himalaja und in Tibet

Tibet in Wort und Bild. Vortrag mit Bruno Baumann
in Götzis.
20:00 vereinshaussaal, ambach, götzis. Berge üben seit jeher auf den Menschen eine besondere Faszination aus. Sie erfüllen ihre Umgebung mit tätigem Leben, denn von dort kommen die Flüsse, das Leben spendende Wasser. In allen Kulturen, zu allen Zeiten, gab und gibt es besondere Berge, heilige Berge eben. Die meisten davon befinden sich im Himalaja und in Tibet. Bruno Baumann hat diese Götterberge besucht, zu Fuß erwandert. Mehr als 30 Mal hat er den „Berg der Berge“, den Kailash, umwandelt, höchstes Pilgerziel für Angehörige von gleich vier Religionen. Mehrere Reisen führten ihn zum Amnye Machen, dem zentralen Bergheiligtum der Yak-Nomaden, dessen Eispalast über der „großen Graswüste“ Nordosttibets thront; zum sagenhaften Kha Karpo, den „weißen Kristallberg“, der sich über die Stromschluchten Osttibets erhebt, oder nach Lapchi, dem Berg-
paradies von Tibets großem Yogi Milarepa.
Als erster Abendländer erreichte er die Quellen der vier großen Flüsse – Indus, Brahmaputra, Sutley und Karnali – die zu Füßen des Kailash entspringen und ebenfalls als Heiligtümer gelten. Indem sich ihm die landschaftlichen und kulturellen Schätze mit den Augen des Pilgers erschließen, kommt er dem Geheimnis näher, was es ist, das diese Berge in den Mittelpunkt religiöser Verehrung rücken.
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