Leserbrief: Pensionen in Prozenten

Leserbriefe / 21.04.2026 • 12:30 Uhr
Leserbrief: Pensionen in Prozenten

Immer wieder werden die Pensionisten an den Pranger gestellt, dass diese dem Staat zu viel Geld kosten. Es wäre gut, bei den Herren einmal den Hebel anzusetzen, die jahrelang riesige Pensionen erhalten (auch deren Frauen). Dem Fußvolk wird immer wieder vorgeworfen, die Pensionisten ruinieren den Staat. Die Herren mit zusätzlichen hohen Spesen spricht niemand an. Sparen ist angesagt! Beim Fußvolk wird genommen, wo es geht, nur die Gesetze machen, ist alles ruhig. Wer sägt am eigenen Stuhl? Unsere Außenministerin fliegt nach Äthiopien, wahrscheinlich mit einer Gesellschaft in das ärmste Land der Welt. Man fragt sich, für was? Vielleicht macht sie Urlaub? Es könnte ja sein, mit etwas im Koffer. Jetzt wird eine Debatte geführt wegen der Pensionserhöhung 2027. Man spricht knapp 2 Prozent. Werte Politiker, nehmt euch ein Beispiel von der Schweiz. Sollte eine Verkäuferin in der Schweiz 1500 Euro netto in der Pension bekommen, bekommt diese einen Schlag ins Gesicht, wohingegen bei uns dies fast normal ist. Und dann noch vielleicht 2 Prozent Erhöhung. Also sollten unsere Pensionistenvertreter im Ländle wenigstens diesmal auf die Pauke klopfen, damit man weiß, es gibt noch gute Vertreter.

Helmut Zanetti, Sulz