Die Führerschein-Mafia und ihr unwürdiges Ende
Nicht nur, dass die Geschädigten keine Entschuldigung oder sogar Entschädigung erhalten hätten. Nein, man verhöhnt die Menschen in Vorarlberg, indem einer der Drahtzieher in dieser Causa jetzt in der Landesverwaltung, Abteilung Verkehrsrecht, arbeitet. Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Fahrprüfer hat beim Land Vorarlberg gekündigt, möglicherweise weil ihm der Druck der Öffentlichkeit zu stark wurde. Sein Gehalt hat er jedoch noch einige Monate weiter erhalten. Herr Bitschi als zuständiger Ressortleiter für den Verkehr versteckt sich hinter dem Landeshauptmann und dieser wischt die gesamte Angelegenheit unter den Tisch. Es ist für mich kein Wunder, wenn junge Menschen an Politik nicht interessiert sind, denn sie waren die Betroffenen! So wie die Aufarbeitung gelaufen ist, glauben sie Politikern ohnehin kein Wort mehr. Aber auch viele andere Menschen schütteln den Kopf über das Verhalten der Landesregierung!
Renate Moser, Lochau