Leserbrief: Führerschein-Mafia

Zum Bericht in den VN, 17. 4. 2026: „Trotz Führerschein-Causa: Prüfer macht Karriere im Landhaus.“ Neuauflage Führerschein-Mafia-Krimi Sebastian Fitzek Titel: „Dreistigkeit siegt“. Dass einer der Prüfer genau in jener Abteilung der Landesregierung Karriere macht, in deren Zuständigkeit die Fahrprüfungen liegen ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Ein in der Causa involvierter Verwaltungsbediensteter, ein Prüfer, welcher für seine Machenschaften jährlich zwischen 12.000 und 15.000 Euro belohnt wurde, erhielt nun den gut dotierten Posten. Ist das eine Art Schweigegeld? Man weiß es nicht, man ahnt es aber. Wo bleibt die Vergütung an die betrogenen Fahrschüler? Kann ich, eine Pensionistin, auch eine Strafanzeige an die Regierung machen? Wer würde mich da anwaltlich vertreten? Würde meine Pension ausreichen? Wo bleibt der Aufschrei der Bürger? Es ist nicht zu fassen, wie schlimmster Betrug von der Regierung belohnt wird. Hochachtung an Herrn Michael Gasser für seinen Kommentar, an den Mut der VN diese Fakten neuerlich aufzudecken.
Maria-Luise Thöny, Hohenems