Ist das Trinkwasser im Walgau in Gefahr?
Im Ansuchen der geplanten Energiezentrale der Firma Rondo in Frastanz sind unter anderem Chemikalienrückstände, behandeltes Holz (Lack, Teeröl) sowie aufbereiteter Siedlungsmüll angeführt (also unsere schwarzen Müllsäcke), die verbrannt werden sollen. In den Medien wird dieses Projekt vorwiegend als Energiegewinnungsanlage präsentiert, was in Wahrheit eine Müllverbrennungsanlage ist. Der Abfallbunker, geplant als „weiße Wanne“, würde 6 Meter tief ins Grundwasser gebaut werden. Es gibt keine weiße Wanne, die dauerhaft dicht bleibt. Dasselbe gilt auch fürs Flachdach. Nur das Flachdach kann saniert werden, was beim Abfallbunker nicht möglich ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Giftstoffe ins Grundwasser gelangen. Dass selbst Gutachter einer Ingenieurhochschulen irren können, beweist die Situation der Giftmülldeponie Stocamine, die nun das Trinkwasser von sechs Millionen Menschen im Elsass, in Deutschland sowie der Schweiz gefährdet. In der Studie wurde für möglich gehalten, die Giftstoffe in der stillgelegten Mine für 10.000 Jahre zu lagern. Bereits drei Jahre nach Inbetriebnahme kam es zur Katastrophe! Das Trinkwasser ist unser höchstes Gut und mit diesem Projekt in Gefahr! Allein der Abfallbunker ist ein K.o-Kriterium, das gegen diese Müllverbrennungsanlage im Walgau spricht.
Silvia Lampert, Göfis