Gefährliche Tiere in Vorarlberg
Der Wolf ist zurück! Ein kürzlich im Bludenzer Wohngebiet (Südtirolersiedlung) gesichteter Wolf (ein wolfsverdächtiges Tier) versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. „Jetzt ist die rote Linie überschritten“, meinen LH Wallner und LR Gantner, fordern „null Toleranz“, halten ihre schützenden Hände über die verängstigte Bevölkerung, … der Wolf wird zum Abschuss freigegeben, die Situation beruhigt sich!
Der Wildbiologe Hubert Schatz sieht die Situation weit weniger dramatisch: „Eine Entnahme steht im Raum, wenn das Tier wiederholt nicht den Kontakt zu Menschen scheut und ein Risiko für diese darstellt.“ Der „Bludenzer Wolf“ im Fokus verdeckt den Blick auf eine etwas nördlicher gelegene Gegend. Im Raum Feldkirch macht sich eine weitaus gefährlichere „Tierart“ breit. Dieses Tier frisst sich durch Gestein, ernährt sich von Unmengen von Geld und raubt mit seinen giftigen Ausdünstungen der Bevölkerung dieser wunderbaren Gegend den Atem. Die Tunnelspinne! Hier, Herr Landeshauptmann, wäre ihre schützende Hand und Ihr klares Wort gefragt: Die Tunnelspinne hat im dichten Siedlungsraum nichts verloren. Die Sicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung haben oberste Priorität.
Markus Brandtner,
Frastanz-Gampelün