Menschen-
verachtendes
Kürzlich machte die einst so erfolgsgewohnte ÖVP eine emotionale
Tortur, auch Schockstarre genannt, durch. Die Rücktritte der türkisen Slim-Fit-Boys Kurz und Blümel schmerzten dieser Partei erheblich, aber megapeinliche Chats enthüllten Menschenverachtung in Reinkultur („Oarsch“) neben Inseratenaffären etc. Nun setzt sich dieses Thema fort im Kampf gegen „Ungeimpfte“.
Der Ärztekammerpräsident will allen kritischen „nichtgeimpften“ Ärzten die Berufsausübung verweigern, sie aus der Ärztekammer ausschließen. Den Gipfelpunkt an Menschenverachtung demonstrierten aber kürzlich ein Pseudo-Philosoph im ORF, der von Leuten, die sich nicht impfen lassen wollen, den sofortigen Führerscheinentzug verlangte und eine geifernde österreichische ÖVP-EU Abgeordnete, eine so genannte Scharfmacherin vom Dienst und ehemalige Richterin, die allen Ernstes vorschlug, allen „ungeimpften“ Österreichern/innen die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und auszuweisen. Diese „Ungeimpften“ haben gearbeitet und brav ihre Steuern bezahlt. In jedem europäischen Staat hätte so eine Äußerung den sofortigen Rücktritt der Politikerin zur Folge. In Österreich passt aber viel mehr folgende Meldung dazu, die ich dem ORF Radio entnommen habe: Unsere Politiker, Regierung und Teile der Opposition haben sich gerade für sich auf eine satte Lohnerhöhung geeinigt.
Für mich und viele andere Maskenträger haben die Politiker bei der Bekämpfung der Pandemie total versagt. Den geschätzten und kritischen Lesern der Vorarlberger Nachrichten trotzdem „Frohe Weihnachten.“
Mag. Eduard Steininger, Bürs