Mit Luftballons gegen die Impfpflicht
Zum VN-Bericht vom 11./12. Dezember:
Mit Luftballons assoziiere ich Leichtigkeit, Kinder, Farbe, Frohsinn, Lachen, Träume in den Himmel schweben zu lassen. Dann lese ich mit Bestürzung: „Widerstand für unsere Kinder“ Demonstration in Bregenz. In den Handlungen der Eltern, in den Augen der Eltern lesen die Kinder, lesen die Kleinstkinder, spüren die Unruhe, den Zorn, die Verzweiflung, den Hass, den Lärm (Parolen klingen nicht warm). Wollen wir das wirklich? Ein besseres und schöneres Lesen in den Augen der Kinder ist Wärme, Liebe, Sicherheit, Zuversicht, Vertrauen, grenzenloses Vertrauen. Warum schleicht sich da plötzlich das Wort *instrumentalisieren* in meine Gedanken? Instrumentalisieren? Was ist das? Ich befrage Google: Die (missbräuchliche) Nutzung von etwas für eigene Zwecke, Missbrauch, Zweckentfremdung. Es gibt meines Erachtens nur einen Ausweg, unsere Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu schützen. Wenn die Erwachsenen endlich ihre Verantwortung wahrnehmen, indem sie die Impfung vornehmen. Dann sind viele, sinnlose Diskussionen vom Tisch und man kann wieder die Gesichter sehen, ehrliche, zukunftsorientierte Gesichter, lachende Gesichter. Wer A sagt, muss nicht zwingend B sagen, er kann auch erkennen, dass A falsch war.
Maria-Luise Thöny, Hohenems