Lockdown wegen Wählerstimmen

Leserbriefe / 23.11.2021 • 18:19 Uhr

Der rasante politische Aufstieg von Sebastian Kurz ist anzuerkennen. Er verstand es, Wähler für seine Türkis-Bewegung zu begeistern. Sein Verhalten aber während der Coronakrise ist zu hinterfragen. Er nahm nämlich Warnungen der Experten nicht ernst, redete die Pandemiewellen stets klein und kündigte schlussendlich an, es werde zu keinem generellen Lockdown mehr kommen. Mit seiner Schönfärberei wollte er einerseits die Menschen bei Laune halten, andererseits keine Wählerstimmen bei den oberösterreichischen Landtagswahlen verlieren. Es regierte nur parteipolitisches Denken! Nun haben wir die Bescherung! Kurz als Bundeskanzler ist zwar weg, der vierte Lockdown aber da! Wenn sich auch der neue Bundeskanzler Schallenberg für das Verhalten seines Vorgängers entschuldigte, ist der wirtschaftliche Schaden nicht mehr gut zu machen!

Manfred Beck, Brand