Politik – Verweigerung Radweg Achtal

Leserbriefe / 07.11.2021 • 18:38 Uhr

Die Aussage, eine weitere Option zur Führung eines Radweges vom Bregenzerwald ins Rheintal oder umgekehrt zu prüfen, widerspricht sich in evtl. Streckenführung und Finanzierung. Keine Trassierung außer dem Achtalweg verspricht einen möglichen Radweg ohne starke Steigungen oder Gefälle besser oder nur einigermaßen zu entsprechen, als eben dieser. Nicht umsonst ist bereits vor vier Jahrzehnten diese Strecke ins österreichische Radwegenetz geplant und aufgenommen worden. Zur besseren oder günstigeren Finanzierung sollte angemerkt werden, dass ein Bau einer komplett neuen Trasse mit langwierigen Grundablöse-Verhandlungen und Umwidmungen sicherlich die teurere Variante wäre, als eine bereits bestehende Variante zum Ausbau zu planen. Dass Naturschutz und Radweg nebeneinander existieren können, zeigt die gelungene Umsetzung des Teil-Abschnittes Egg-Doren für fünf Millionen Euro. Und warum sollte die Rest-Route Doren-Kennelbach das Achtfache kosten? Da für die nächsten Jahre kein Budget für dieses Vorhaben in der Finanzplanung des Landes steht, gibt es zu befürchten, dass es einfach am Willen der zuständigen Politik fehlt! S18 und ein Radweg ins Rheintal haben scheinbar die gleichen schlechten Voraussetzungen.

Kurt Krottenhammer, Langenegg