Gerechte
Gerichtsbarkeit?

Leserbriefe / 07.11.2021 • 18:38 Uhr

Nicht nur ich habe das Gefühl, dass es speziell derzeit der sogenannte“ Hendldieb“ oft die volle Härte der Gerichtsbarkeit zu spüren bekommt. Andererseits hat man den Eindruck, dass speziell bei politisch höher gestellten Personen oder reichen Geschäftsleuten oft ein anderer Maßtab ansetzt wird, selbst wenn diese Personen wegen schwerer, strafbarer Handlungen angeklagt sind. Da heißt es dann wiederholt: Freispruch, Einstellung des Verfahrens, oder aus Mangel an Beweisen. Niemand spricht der Gerichtsbarkeit ihre gerechte Gesinnung ab, doch bleibt bei manchen Fällen zumindest ein „Gschmäckle“ zurück.Wobei nach meiner Anschauung vielleicht auch die Parteizugehörigkeit der Personen mitspielen könnte.

Für jeden, der sich angesprochen fühlt, gilt natürlich die Unschuldsvermutung.

Reinhold Böhler,

Frastanz