Das Schindluder mit dem Steuergeld
In den VN war zu lesen, dass das Land in den letzten vier Jahren 3,8 Millionen Euro für Inserate ausgegeben hat. Der Sinn und Zweck, beziehungsweise eine vernünftige Begründung, dafür fehlt mir. Ganz schlimm sind die neuesten Enthüllungen über die Bundesregierung, wo für Inserate Unsummen an Steuergelder verschleudert wurden. Aber noch viel schlimmer sind die Werbungskosten vor den Wahlen, wo die Kosten um ein Vielfaches überschritten werden und die Strafen dafür mit Steuergeldern bezahlt werden. Eine Wahlwiederholung oder vorgezogene Neuwahlen sind daher ein Verbrechen am Steuerzahler. Die Verursacher müssten die Kosten aus eigener Tasche bezahlen oder eingesperrt werden. Wenn ein kleiner Steuerzahler ein paar Euro hinterzieht, wird er bestraft nach dem Motto, die Kleinen werden bestraft, die Großen lässt man laufen. Was ist das für ein Rechtsstaat, der solche Gegensätze duldet? Diese eben genannten Schindluder sind nur ein Beispiel für viele andere, warum die kalte Progression beibehalten werden muss.
Ing. Wernfried Halder, Hörbranz