Moschee in Lustenau
Mit Befremden lese ich die Jubelmeldungen über die geplante Moschee in Lustenau. Diesen kann ich nicht beipflichten. Stimmen zum Projekt stammen nur von Personen, die politisch korrekt antworten müssen. Am wenigsten verstehe ich unseren euphorischen Bürgermeister. Von den vielen Stimmen die dagegen sprechen, kein Wort. Nur „Die Diskussion darüber wird sich womöglich nicht so schnell abhaken lassen“. Wikipedia beschreibt ATIB anders als es der Vorsitzende von ATIB Lustenau tut. ATIB vertritt nur eine Splittergruppe des Islam. Kein guter Boden für Integration. Die Botschaft über Absichten und die Finanzierung höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Die staatlichen Institutionen sollten da viel genauer hinschauen. Wenn ich heute durch mein Lustenau gehe, sehe ich wenig von Integration, mehr von Parallelgesellschaften. Diese Moschee lässt die von Edi 2000 schon vor Jahren gezeichnete Vision von „Lustanbul“ ein Stück näher rücken.
Kurt Gächter, Lustenau