Achtalweg
Mir stoßen die immer erwähnten 40 Millionen Euro auf. Das kann nur bedeuten, dass man der in letzter Zeit eingerissenen Großmannssucht erliegt und eine Rad-
autobahn mit Brücken, die auch Panzer befahren könnten (Hard–Lustenau), plant. Man sehe sich den Radweg zwischen Bozenau und Egg an. Nennt man das saniert? Mit Nirosta-Fangnetzen! Ändert bitte die Gesetzeslage, um die Selbstverantwortung der Bürger zu fördern und Grundbesitzer zu schützen (dies ist scheinbar kein grünes Gedankengut). Eine 4,5 Meter breite Verbindung, wie zwischen Hard und Lustenau, mit einer massiven Betonbrücke! Das brauchen wir im Achtal nicht! Ein Wanderweg, der auch mit einem Kinderwagen befahrbar ist, das sollte realisiert werden, und dafür braucht es nicht 40 Millionen. Jetzt fahren wir z. B. mit dem Auto nach Bozenau, von dort mit dem Rad nach Mellau, Weißenfluhalpe, Dornbirn, Bregenz, versorgen unsere Räder und holen mit einem zweiten Auto das erste wieder in Bozenau ab. So sollte es ein ehrlicher Naturschützer nicht wollen. Eine so sanft steigende Verbindung, wie die Wälderbahntrasse nach Egg, ist nirgendwo sonst realisierbar. Auch ist die natura 2000 eine Ausrede! Eine Erhaltung ist immer erlaubt! Der Bregenzerwald ist zu schön, um nicht mit dem Rad erreichbar zu sein! Tut was, aber mit Augenmaß!
Hermann Schönbauer, Bregenz