Kurz gedacht
Stell dir vor, es brennt bei dir zuhause. Die Feuerwehr rast herbei, die Männer und Frauen ziehen schnell ihre Schutzausrüstung an, um Personen zu retten, die noch im brennenden Haus sind. Doch dann kommt der Befehl: Lasst sie, wo sie sind, wir werden ihnen dort helfen. So sinnvoll ist wohl auch die Verweigerung, Menschen, die aus Afghanistan flüchten müssen, weil ihr Leben dort gefährdet ist, bei uns aufzunehmen und stattdessen von Hilfe zum (Über-)Leben in ihrem eigenen Land anzubieten. Das kategorische Nein unserer Politspitze ist einfach ein Grund zum Schämen. Und der ständige Verweis, dass sich 2015 nicht wiederholen darf, lächerlich. Denn gerade der Blick auf 2015 und die Jahre danach bieten genügend Erfahrungen, wie auch heute diesen gefährdeten Menschen geholfen werden könnte.
Pfr. Dr. Norman Buschauer, Frastanz