Immun oder doch nicht?

Leserbriefe / 08.09.2021 • 17:50 Uhr

Die Ausführungen in den VN vom 1. September (Seite 3) der Oberärztin vom LKH Feldkirch Frau Dr. Gabriele Hartmann sind interessant. Zuerst einmal sagt sie, dass nur Ungeimpfte Coronapatienten auf der Intensivstation betreut werden müssen. Bleibt die Frage, wie viele Patienten wegen Impfschäden auf der Intensivstation betreut werden müssen und die ohne Impfung nicht krank geworden wären, was verständlicherweise nicht Thema des Artikels war. Spannend finde ich auch, wie selbstverständlich von wenig Immunität der Geimpften ausgegangen wird. Ist nicht das der Zweck der Impfung? Nicht wie zuerst behauptet die zweite, sondern die dritte Impfung mache immun. Wirklich? Bei einer größeren Gruppe, bei der nach längerem intensivem Kontakt Corona aufgetreten war, waren von sechs Geimpften fünf Corona-positiv. Waren womöglich jene, die meinten, sicher zu sein, die Verbreiter des Virus? Die Impfung hat doch den Zweck, dass Neuansteckungen verhindert werden sollen. Ich möchte nun wissen, wie das Gerede von einer Immunisierung und gleichzeitig die fehlende Immunität der Geimpften und die doch an Corona Erkrankten oder infizierten Personen auf einen Nenner zu bringen sind? Der einzige Schutz ist offensichtlich nicht mehr als ein milderer Verlauf. Ob der allein aber die kurzfristigen schweren Impfschäden, die ich auch selber kenne, rechtfertigt, weiß ich nicht, wage es aber zu bezweifeln.

P. Bernhard Kaufmann, Dornbirn