Was uns die Geschichte lehrt
Vor sieben Jahren, am 19. August 2014, veröffentlichten die VN einen Leserbrief von mir, in welchem ich anstatt der S 18 eine Verbindung der Rheintalautobahnen bei Altach bzw. Mäder forderte, doch dieser Vorschlag wurde von Landeshauptmann Wallner, seinem damaligen Landesstatthalter Rüdisser und nun von Staatssekretär Brunner wiederholt als nicht zielführend abgeschmettert. Doch anstatt mit Logik wurde mit Emotionen argumentiert, denn faktenbasiert gibt es schließlich nur eine Lösung, um die verkehrsgeplagten Grenzgemeinden im Rheintal von Feldkirch über Meiningen, Mäder und Lustenau bis nach Höchst und Gaißau vom Verkehr zu befreien, nämlich ein zentrales Zollamt zwischen der Schweiz bzw. Liechtenstein und Österreich, und zwar dort, wo die Rheintalautobahnen am nächsten und bestverbindbaren zusammenliegen. Doch die ÖVP ist nach wie vor nicht bereit über den eigenen Schatten zu springen und überholte Ideen zu verwerfen, aber glücklicherweise handelt Ministerin Gewessler so, wie eine Infrastrukturministerin handeln muss und weigert sich, eine sinnlose Milliarden-Autobahn durch ein sumpfiges Natura-2000-Schutzgebiet bauen zu lassen. Hätte man übrigens bereits 2014 auf mich und zahlreiche andere Leserbriefschreiber gehört, wären bereits heute die Ortsdurchfahrten der genannten Gemeinden von Lkws befreit.
Christoph Entner, Feldkirch