Was bewegt
diese Menschen?
In der Diskussion um Migration – darum geht es nämlich – mangelt es am genaueren Hinschauen auf die Gesamtproblematik. Die dreizehnjährige Leonie war bestenfalls frühpubertär und eigentlich noch kindlich. Zumindest vier Männer vergewaltigen dieses Kind und bringen es am Schluss um. Ähnliche Verbrechen sind kein Einzelfall und stehen im Kontext mit der Migrationsproblematik. Und eine der Fragen, die wir uns stellen müssen, lautet: Was geht im Herzen der Täter vor sich? Was haben sie für ein Bild von einer Frau und von unseren Frauen im Besonderen? Ist in ihren Augen eine Frau überhaupt ein Mensch? Und sind nicht-muslimische Frauen noch viel weniger Mensch? Aus ihrer Sicht wäre dann eine solche Tat überhaupt kein Verbrechen. Handelt vielleicht Ungarn richtig, wenn es Menschen aus bestimmten Kulturkreisen nicht im eigenen Land haben will und damit nicht zuletzt die eigenen Frauen schützt?
Für uns bedeutet der grauenhafte Mord an Leonie, dass man ein größeres Mädchen nicht mehr allein auf die Straße gehen lassen kann, geschweige denn unsere Frauen am Abend und erst recht in der Nacht ihres Lebens nicht mehr sicher sind. Die ideologisch gefärbten Kommentare der Linken, die offensichtlich die Sorgen der Österreicher ignorieren, sind hoffentlich bis zum nächsten Wahltag nicht vergessen.
P. Bernhard Kaufmann,
Dornbirn