Neue Besen in der Propstei St. Gerold

Leserbriefe / 06.07.2021 • 17:32 Uhr

Nachdem die früheren Pröpste mit großzügiger Hilfe von Sponsoren eine ideale Anlage für therapeutisches Reiten mit behinderten Kindern errichtet hatten und viele Jahre durch bestens qualifizierte Therapeuten Hippotherapien betrieben wurden, will der neue Propst diese bewährte Tradition nicht fortsetzen. Er möchten einen spielerischen Umgang mit Pferden, aber keine Therapie mit Pferden. Die Kommunikation zwischen Eltern, Therapeuten und der neuen Klosterleitung war etwas holprig. Vorschläge, Bitten, Fragen wurden entweder gar nicht, verspätet, ausweichend oder mit Basta, das ist eben das neue Konzept, beantwortet. Ich wiederhole deshalb meinen Vorschlag: Setzen wir uns doch im Klosterkeller zusammen, diskutieren auf Augenhöhe und dann finden wir auch eine Lösung. St. Gerold ist ja ein Ort der Begegnung. Odr? Die Symbiose von Therapie für behinderte Kinder mit Pferden, der schönen Landschaft, dem besinnlichen Klostergeist und dem gemütlichen Gedankenaustausch zwischen den Eltern während einer Woche beim Abendessen oder auf einer Klosterbank über Nöte und Freuden mit behinderten Kindern gibt es nur in St. Gerold. Kann man da dagegen sein?

Norbert Reis,

Altach