„Jugend und Corona“

Leserbriefe / 08.06.2021 • 19:05 Uhr

Zum Leserbrief von Elisabeth Müller, VN vom 31. Mai:

Weil mir der Leserbrief von Gerhard Huber („Jugend und Corona“ v. 31.5.) sowohl inhaltlich wie auch im freundlichen Ton geradezu aufgefallen ist, muss ich ihn hier verteidigen gegen den weniger freundlichen „Kanonenschuss“ von Frau Elisabeth Müller. Keine Frage, junge Leute sollen auch öffentlich sagen, was sie bewegt; und das tun sie auch in ihrer Klage und Kritik an den Corona-Einschränkungen. Aber ich erinnere an einen Leserbrief von ebenso jungen Leuten, die diese Situation erstaunlich objektiv beurteilt haben und schreiben, man solle aufhören, sie ständig zu bemitleiden und zu bedauern. Und entgegen Frau Müller meine ich: Doch, ein solidarisches Vergleichen mit jungen Menschen in den armen Ländern auf der Welt ist durchaus gerecht, ja, heilsam! Nicht umsonst wollen sie – von sich aus – das Leben in Entwicklungsländern näher kennenlernen, um so unsern Lebensstil relativieren zu können. Pater Sporschill sucht Freiwillige für Rumänien!

Pfr. Peter Mathei,

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