Zürs aus dem
Programm
Der Beschluss der beiden FIS-Direktoren, dass der Parallelslalom auf der Skiarena Zürs gestrichen wird (VN 22. 4. 2021) zeigt, auf welch wackliger Grundlage dieses naturzerstörende Projekt durchgepeitscht wurde und wie „notwendig“ dieses war. Dass Herr Ortlieb nun Zweckoptimismus verbreiten muss, wenn sich unmittelbar nach der Fertigstellung zeigt, dass das ganze Projekt völlig überflüssig war und ist, versteht sich von selbst. Wenn dem Skipool nun die Mitglieder davonlaufen und deren Gelder in den Breitensport statt in so sinnlose Projekte wie die Skiarena Zürs fließen sollen, ist dies ein gutes Zeichen.
Die steuerlichen Subventionen von 1,3 Millionen Euro hat Peter Schröcksnadel mit der Werbewirksamkeit für den Skizirkus zu rechtfertigen versucht. Für den Fall der Einstellung des Parallelslaloms würde diese nun auch wegfallen. Damit wären diese Fehlinvestitionen auf Kosten der Natur schon gar nicht mehr zu rechtfertigen.
Franz Ströhle, AlpenSchutzVerein für Vorarlberg, Dornbirn