Gewaltprävention

Leserbriefe / 22.04.2021 • 17:13 Uhr

an Schulen

Es klingt alles sehr engagiert, wenn der Leiter für Schulpsychologie von Maßnahmen zur Gewalteinschränkung an Schulen spricht. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Lehrer sind total überfordert von der Situation, stecken teilweise den Kopf in den Sand. Nicht nur, dass unsere Kinder mit den ständig wechselnden Anweisungen klarkommen müssen, gewaltbereite Mitschüler lassen ihren Frust an Einzelnen aus. Körperliche und psychische Gewalt ist an der Tagesordnung. Da nutzen keine Gespräche mehr. So geht man den einfachsten Weg und „isoliert“ das Opfer. So lernen diese Rowdys, dass es für sie keine Konsequenzen gibt. Da nutzen auch ein paar engagierte Lehrer und Sozialarbeiter wenig. Kurse, Schulprojekte und Sicherheitsstrategien sind zu wenig, um das in den Griff zu bekommen. Die Schwachen stärken und den Mobbern konsequent klarmachen das Gewalt in unserem Land nichts verloren hat, ist die einzig richtige Maßnahme. Nur so lernen sie, alles im Leben hat Konsequenzen, ohne Ausnahme. Schöne Worte allein bringen gar nichts. Zitat: „Experten neigen dazu, Erklärungen abzugeben, wo man Antworten erwartet.“

Silvia Schönbeck, Dornbirn