Sehr aufschlussreich

Leserbriefe / 20.04.2021 • 17:26 Uhr

Zum Artikel „Sandra und ihre Erfahrungen mit Corona“ aus den VN vom 16.04.2021:

Die im Artikel angeführten Symptome wären vor einem Jahr wahrscheinlich noch als „grippaler Infekt“ bezeichnet worden. Mit schwierigem und langwierigem Verlauf hätte man vielleicht gesagt, dass man diesmal „eine richtige Grippe“ ausgefasst habe. Doch offenbar gibt es gegenwärtig nur noch Covid19. Es muss auch einmal erwähnt werden, dass es bei Familien, in denen einzelne Personen an Corona erkrankt sind, oftmals zu keiner weiteren Ansteckung kommt, auch wenn die Quarantänezeit im gleichen Haushalt verbracht wird! Für Menschen ohne nennenswerte Vorerkrankungen gibt es auch kein hohes Risiko, wenn man an Corona erkrankt. Da sind sich alle Experten einig. Ich sehe allerdings ein massives Problem darin, dass durch Isolation, Abschottung und möglicherweise auch übertriebene Hygienemaßnahmen unser Immunsystem komplett „aus der Übung kommt“, und somit künftig bereits bei den kleinsten Hürden überfordert sein könnte! Wenn die von den Politikern „zugegeben harten und schwerwiegenden Maßnahmen“ nichts bringen, müsste ihre Sinnhaftigkeit einmal ernsthaft hinterfragt werden. Nachvollziehbare Maßnahmen für mündige Bürger! Schutz für Risikogruppen sollte selbstverständlich sein, auch Impfungen für diejenigen, die sie für notwendig halten. Allerdings müssen Panikmache und Anfeindungen endlich ein Ende haben!

Gerhard Waldhof,

Lustenau