Kirche ist an die Offenbarung gebunden
Die Kirche ist an die Offenbarung Gottes gebunden. Kein Papst, kein Bischof, kein Pfarrer ist ermächtigt, sich über die Offenbarung Gottes zu stellen. Tun sie es doch, verlieren sie ihre amtliche Autorität ebenso dadurch. Die Offenbarung, die Hl. Schrift, stellt Homosexualität keineswegs zur Disposition, im Gegenteil, sie verurteilt sie. Im 3. Buch Moses lesen wir: „Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen“ (3 Mos, 20,13). Im Römerbrief lässt uns der Apostel Paulus bereits im ersten Kapitel wissen, dass sich der Zorn Gottes vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen. Er fährt fort: „Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen, ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander“ (Röm 1, 26-27). Also nicht nur in der Thora wird Homosexualität auf das Schärfste verurteilt, sondern auch in den Dokumenten des Neuen Testamtents. Der Genderismus hat die Homosexualität geschürt und gefördert. Die authentische Kirche steht im Widerspruch zu den ideologischen Zeitströmungen. Eine Kirche, die sich von zeitgeistigen Ideologien absorbieren lässt, ist nicht mehr authentisch und damit unglaubwürdig.
Ulrike Maria Metzler, Höchst