Jährliche Debatte

Leserbriefe / 30.03.2021 • 17:48 Uhr

zur Zeitumstellung

Ich kann mich immer wieder nur wundern über das jährliche Gejammer (im Herbst komischerweise nicht) wegen einer Stunde früher aufstehen im Frühjahr. Ich selbst arbeite im Krankenhaus im Schicht- und Wechseldienst mit teilweise munteren Phasen von 24 Stunden und dementsprechenden Jetlag bzw. Problemen mit der inneren Uhr, und kann daher nicht nachvollziehen, wie man wegen einer Stunde schon von massiven gesundheitlichen Beschwerden sprechen kann. Ich denke jeder Schichtarbeiter wird das bestätigen können.

Die Befürworter der ganzjährigen Winterzeit sollen sich einmal überlegen, ob sie im Sommer wirklich um 4 Uhr von der Dämmerung und den Vögeln geweckt werden wollen, und die Befürworter der ganzjährigen Sommerzeit sollten bedenken, dass es im Dezember im Ländle dann bis ca. 8.30 Uhr dunkel bzw. dämmrig ist. Für Volksschulkinder, die im Rheintal im Nebel auf dem Weg zur Schule sind, auch nicht unbedingt ein Vorteil.

Kristina Gamper, Hohenems