Ja zu Selbsttests
Um Öffnungen in der Gastronomie und in vielen anderen Bereichen –
z. B. Freizeit und Kultur – zu ermöglichen, sollte eine praxisorientierte Einbeziehung der Wohnzimmertests, vor allem des „Nasenbohrertests“ so bald wie möglich erfolgen. Diese niederschwelligen Selbsttests haben zumindest eine Verlässlichkeit von rund 60 %. Zusammen mit dem 2-Meter-Mindestabstand, der Verwendung von FFP2-Masken, der zwar langsamen, aber doch fortschreitenden Impfung und einem vernünftigen Verhalten der Menschen ergibt sich eine Risikovermeidung von 90 bis 95 %. Meiner Ansicht nach ist dies ein so hoher Wert, dass ein weiteres Zögern und Taktieren schlicht und einfach wirtschaftlich nicht mehr zu verantworten ist. Dies ist ein gangbarer Weg für die nächsten sechs Monate, bis alle Impfwilligen durchgeimpft sind und dadurch die Gesamtsituation deutlich entspannt sein wird. Grundvoraussetzung ist ein ehrliches und verantwortungsvolles Verhalten der Menschen. Bei Fehlverhalten und dadurch Gefährdung des Gemeinwohls sollten die Geldstrafen für Unbelehrbare deutlich erhöht werden.
Robert Hofer, Bregenz