Viel Geld für nichts

Leserbriefe / 23.02.2021 • 17:11 Uhr

Es ist nicht zu fassen, mit welcher stereotypen Uneinsichtigkeit diese Bundesregierung samt Landeshauptleuten diesen sinnlosen Irrweg der Bekämpfung dieser Pandemie verfolgen. Es ist nicht verwunderlich, wenn auch bei den geduldigsten Bürgern der Unmut bis zu Demonstrationen wächst. Schon längst hätten die Herrschaften erkennen müssen, dass man diesem Virus nur mit eiserner Disziplin begegnen kann. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass es dem Einzelnen zustünde, zu entscheiden, ob er sich testen oder impfen lassen werde. Niemand darf Mitbürgern wissentlich Schaden zufügen, der sogar bis zum Tode führen kann. Dies gilt in besonderem Maße für die Entscheidungsträger, die sich in diesem Falle mitschuldig machen und sohin Menschenleben auf dem Gewissen haben. Wenn wir diese Pandemie mit den mutierenden Viren überstehen wollen, dann ist die einzige Möglichkeit das Testen, bis die Impfung wirklich realisiert werden kann. Die gegenwärtig etwa 4 Prozent geimpfter Personen sind eine absolute Pleite! Es müssen angesichts der Mutationen 80 Prozent der Bevölkerung, also 7,144 Millionen durchgeimpft sein, der Rest sind Kinder, Jugendliche und Kranke.

Der Verfassungs und Verwaltungsjurist Univ.-Prof. Dr. Bußjäger schreibt, dass eine Impfpflicht verfassungsrechtlich machbar sei, man müsse sie nur wollen. Die Lockdowns verursachen riesigen Schaden und bringen nichts. Wir haben wieder eine Inzidenz über 120, Tübingen in Deutschland 35!

Ing. Gerhard Miltner, Bregenz