Das falsche Ziel
Mit jeder Studie – mit jeder Information, die veröffentlicht wird, wird bestätigt, was viele schon geahnt haben: Die Kollateralschäden der Maßnahmen sind und werden immens sein. Aber warum haben die Regierung und wir diese Schäden übersehen“? Die Lösung ist einfach: Man hat sich das falsche Ziel gesetzt! Das Ziel der Regierung: Die Pandemie/das Virus zu bekämpfen. Wenn man dieses Ziel hat, dann werden alle finanziellen Ressourcen – alle Maßnahmen für den „Kampf“ eingesetzt. Leider führt das dazu, dass man den „Rest der Menschen“ dabei aus den Augen verliert. Hätte man hingegen das Ziel gesetzt: „Alle Österreicher(innen) so gut wie möglich durch die Pandemie zu bringen“, dann hätten wir andere Maßnahmen gehabt! Denn dann hätte man nämlich schauen müssen, was benötigen Kinder, Jugendliche und Familien, um gut durch diese schwierige Zeit zu kommen? Welche Präventions- und Unterstützungsprogramme braucht es, um Depressionen, Angst usw. vorzubeugen? Wie können wir Betriebe offen halten? Vor lauter Kampf gegen das Virus haben wir auf zu viele(s) vergessen. Mein Appell: Beginnen wir das Ziel zu
ändern, um die Menschen wieder stark zu machen.
Mag. Bianka Hellbert, Mäder