Hinterfragen verboten
Quo vadis, Austria. Prof. Bußjäger meinte in seinem letzten Kommentar, dass die Coronakritiker viel gefährlicher seien als die wenigen Coronaleugner, denn die ersteren sind eine größere Masse. Eine gefährliche Aussage, wenn man die derzeitige Politik mit Dekreten betrachtet. Ich halte auch das Wort Coronakritiker für falsch. Niemand kritisiert das Virus an sich. Kritisch betrachtet werden die Verordnungen, welche sich ständig überwerfen, widersprechen und fern jedes Hausverstandes eingeführt werden. Der Bürgermeister von Kuchl meinte in einem Interview, sein größtes Problem seien die privaten Feste und sie würden jetzt die Lokale um 17 Uhr zusperren. Dümmer geht nimmer. Das war etwa eine Woche bevor diese Gemeinde komplett abgesperrt wurde. Auch die Sperrstundenregelung mit 22 Uhr ist aus diesem Grund vollkommen daneben. Fast gleichzeitig mit ihr ist der Schnelltest gekommen und in 100 Arztpraxen in Vorarlberg wurde auf Teufel komm raus getestet. Wie viele sind positiv getestet und haben keinen Absonderungsbescheid, weil sie auf Grund der geringen Virenanzahl nicht ansteckend sind? Wie viele sind doppelt in der Statistik, weil sie in fünf Tagen zweimal positiv getestet wurden? Wer solche Fragen stellt ist ein Verordnungskritiker und kein Coronakritiker. Medien und Politik schwingen derzeit leider nur die Angstkeule, anstatt echte Antworten zu geben.
Günther Baur, Bregenz