Wasserstoffautos nicht aufzuhalten
Schon in den VN von Anfang März begründen Frau Junker aus Lauterach und Herr Walter aus Hörbranz ausführlich, dass das E-Auto alles andere ist als der Weisheit letzter Schluss. Und Herr Orgler aus Götzis schlägt am 9. Juni dementsprechend auch in dieselbe Kerbe. Es geht hierbei ja nicht nur um CO2, das übrigens bei Batterieantrieb nicht viel besser davonkommt als bei Dieselantrieb laut Studien, sondern um die umweltzerstörende Lithiumgewinnung in den hochgelegenen Salzseen von Bolivien und Chile. Den dortigen Bauern wird durch die entstehenden Giftstoffe die Existenzgrundlage entzogen. Ein Fernsehfilm darüber spricht Bände. Es passiert also nichts anderes als eine Verlagerung der globalen Umweltbelastung (samt CO2) von Europa nach Südamerika. Schauen wir nach China. Der Welt größter Nutzer von Elektrofahrzeugen zieht sich von weiten Förderungen derselben stark zurück. Premierminister Li Keqiang erkannte beim letztjährigen Besuch in Japan die unübersehbaren Vorteile des Wasserstofffantriebes (Brennstoffzellen). Die staatlichen Forschungsgelder fließen nun vermehrt von der E-Mobilität in die neue Technologie. Diese wäre sauberer und effizienter. Es wurde nun festgelegt, bis 2025 50.000 solche Autos in Verkehr zu bringen. Laut einem Bericht des Verlages „Elektroauto News“ setzt auch die deutsche Autoindustrie Anstrengungen in Forschung und Entwicklung, um mit Japan und China mithalten zu können.
Walter Weider, Bregenz