“Fadagrad” sprechen sich Stefan Vögel und Anna Gross aus

Kultur / 07.02.2024 • 13:45 Uhr
Bei der Premiere auf der Kulturbühne AmBach begeisterte "Fadagrad" mit humorvollen Dialogen und Lokalkolorit. <span class="copyright">VN/Hartmann</span>
Bei der Premiere auf der Kulturbühne AmBach begeisterte "Fadagrad" mit humorvollen Dialogen und Lokalkolorit. VN/Hartmann

Stefan Vögel und Anna Gross brillieren in ihrem einzigartigen Kabarettstück, das nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Götzis Die Premiere des neuen Kabarettstücks “FADAGRAD” von Stefan Vögel und Anna Gross in der Kulturbühne AmBach war ein voller Erfolg. Vor ausverkauftem Haus boten die beiden Kabarettisten einen Abend voller Humor, scharfzüngigen Dialogen und einer Prise Lokalkolorit, die das Publikum von Beginn an in ihren Bann zog.

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“Fadagrad” zeichnet sich durch sein einzigartiges Konzept aus: Zwei Mikrofone, zwei Geschlechter, zwei Welten treffen aufeinander. Stefan Vögel und Anna Gross, die nicht nur auf der Bühne, sondern auch im wahren Leben Onkel und Nichte sind, navigieren geschickt durch ein Minenfeld alltäglicher und außergewöhnlicher Themen. Von Partnerschaft über Kindererziehung bis hin zu philosophischen Fragen über Tod und Teufel machen die beiden vor keinem Thema halt.

Das eine oder andere Mal griff sich das Gegenüber auch - vor lauter Unverständnis - an die Stirn.
Das eine oder andere Mal griff sich das Gegenüber auch - vor lauter Unverständnis - an die Stirn.

Besonders hervorzuheben sind die “Ländle Limericks”, die als lokales Highlight fungierten und beim Publikum für ausgelassene Stimmung sorgten. Diese humorvollen Kurzgedichte unterstrichen nicht nur die sprachliche Virtuosität der Künstler, sondern auch ihre tiefe Verwurzelung und Liebe zum Ländle.

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Die Dynamik zwischen Vögel und Gross war ein zentraler Erfolgsfaktor des Abends. Trotz oder gerade wegen ihrer Unterschiede – sei es in Geschlecht, Alter oder Perspektive – gelang es ihnen, einen Dialog zu schaffen, der sowohl unterhaltsam als auch nachdenklich stimmte. Ihre Reibungen und gegenseitigen Neckereien bildeten den perfekten Nährboden für einen Humor, der sowohl intelligent als auch zugänglich ist.

Manche Aussagen und Anekdoten von Gross gefielen Vögel nicht so ganz. Er griff dann aber auch sogleich ein - oder versuchte es zumindest.
Manche Aussagen und Anekdoten von Gross gefielen Vögel nicht so ganz. Er griff dann aber auch sogleich ein - oder versuchte es zumindest.

Das Publikum wurde nicht nur Zeuge eines “verbalen Schlagabtausches der Spitzenklasse”, sondern auch Teil eines tiefgründigen Austauschs über das Leben selbst. Die Frage, wer hier das letzte Wort hat, schien am Ende des Abends nebensächlich, da beide Künstler es meisterhaft verstanden, ihre Standpunkte mit einer solchen Leichtigkeit und Selbstironie zu präsentieren, dass die Grenzen zwischen den Geschlechtern, Generationen und Weltsichten sich aufzulösen schienen.

Auch heiße Diskussionen wurden auf der Bühne ausgetragen.
Auch heiße Diskussionen wurden auf der Bühne ausgetragen.

Die Vorbereitungen und die Chemie zwischen Stefan Vögel und Anna Gross haben “Fadagrad” zu einem Erlebnis gemacht. Ihre Fähigkeit, das Publikum einzubeziehen und auf dessen Reaktionen spontan zu reagieren, zeugt von ihrer Professionalität und ihrem Talent.

Stefan Vögel stellte sich immer mal wieder gegen seine Nichte und schilderte die Sicht der Männer auf die Dinge.
Stefan Vögel stellte sich immer mal wieder gegen seine Nichte und schilderte die Sicht der Männer auf die Dinge.

Mit “Fadagrad” haben Stefan Vögel und Anna Gross ein Kabarett geschaffen, das nicht nur durch Lachen verbindet, sondern auch zum Nachdenken anregt. Ein kulturelles Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Weitere Vorstellungen sind in ganz Vorarlberg geplant, und angesichts des Erfolgs der Premiere ist zu erwarten, dass die Tickets schnell vergriffen sein werden.

Anna Gross nahm auch vor ihrem Onkel und dem vollen Vereinssaal kein Blatt vor den Mund.
Anna Gross nahm auch vor ihrem Onkel und dem vollen Vereinssaal kein Blatt vor den Mund.

FADAGRAD – zwei Mikros, zwei Geschlechter, zwei Welten

Sonntag, 4. Februar in der Kulturbühne AmBach – RESTKARTEN

Mittwoch, 7. Februar in der Kulturbühne AmBach

Donnerstag, 8. Februar in der Kulturbühne AmBach

Sonntag, 11. Februar in der Kulturbühne AmBach – AUSVERKAUFT

Donnerstag, 15. Februar in der Kulturbühne AmBach

Freitag, 16. Februar in der Kulturbühne AmBach – RESTKARTEN

Samstag, 17. Februar in der Kulturbühne AmBach – RESTKARTEN

Donnerstag, 22. Februar in der Kulturbühne AmBach

Samstag, 24. Februar in der Kulturbühne AmBach – RESTKARTEN

Donnerstag, 29. Februar in der Kulturbühne Montafon Schruns

Freitag, 1. März im Vereinshaus Göfis – RESTKARTEN

Samstag, 2. März im Vereinshaus Göfis – RESTKARTEN

Montag, 4. März im Vereinshaus Wolfurt

Dienstag, 5. März im Alten Kino Rankweil – AUSVERKAUFT

Donnerstag, 7. März im Alten Kino Rankweil – AUSVERKAUFT

Freitag, 8. März in der Remise, Bludenz

Samstag, 9. März in der Kulturbühne Montafon Schruns

Dienstag, 12. März im Löwensaal, Hohenems

Donnerstag, 14. März im Reichshofsaal Lustenau

Freitag, 15. März im Kulturhaus Dornbirn

Samstag, 16. März im Pfarrzentrum, Höchst

Donnerstag, 21. März im Sonnenbergsaal, Nüziders

Freitag, 22. März im Sunnasaal Thüringerberg

Samstag, 23. März in der Volksschule Altenstadt, Feldkirch

Freitag, 5. April im Hokus, Hohenweiler

Donnerstag, 18. April im Ramschwagsaal Nenzing

Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, außer an Sonntagen, da starten diese bereits um 18 Uhr.