Vorarlberger Kulturpreis 2023

Sechs talentierte Autoren in der Kategorie „Kurzgeschichte“ nominiert.
Dornbirn Das Casino Bregenz und die Dornbirner Sparkasse haben vor mittlerweile neun Jahren gemeinsam den „Vorarlberger Kulturpreis“ ins Leben gerufen, um die Kunst- und Kulturszene in Vorarlberg zu fördern und junge Talente aus verschiedenen kreativen Bereichen zu unterstützen. Mit Projektpartnern wie dem Land Vorarlberg und dem ORF Vorarlberg hat dieser renommierte Preis seit seiner Einführung einen starken Einfluss auf die regionale Kulturszene ausgeübt.
Kurzgeschichten
Jedes Jahr wird eine andere kulturelle Sparte für den Preis ausgewählt, heuer steht die Kategorie „Kurzgeschichte“ im Mittelpunkt. Mit diesem Ansatz wird die Vielfalt und Kreativität der Vorarlberger Kunstszene gefördert, indem jungen Talenten die Möglichkeit geboten wird, sich in verschiedenen Genres zu entfalten.
Der Hauptpreis des Vorarlberger Kulturpreises beläuft sich auf 10.000 Euro, zusätzlich werden zwei Anerkennungspreise im Wert von je 2500 Euro vergeben. Die Nominierungen für die Teilnahme am Wettbewerb wurden von der Kunstkommission des Landes Vorarlberg vorgenommen.
Sechs talentierte Autorinnen und Autoren wurden für den Vorarlberger Kulturpreis 2023 in der Kategorie „Kurzgeschichte“ nominiert: Linda Achberger, Katharina Klein, Valeria Anna Lampert, Max Lang, Carlos Peter Reinelt und Nils Nußbaumer. Die jungen Autoren werden ihre Werke am Dienstag, den 7. November 2023, um 18 Uhr im ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn der Öffentlichkeit präsentieren. Im Anschluss an die Präsentationen wird eine Fachjury über die Vergabe der begehrten Preise beraten.
Die Spannung steigt am 27. November 2023, wenn der große Galaabend im Casino-Restaurant stattfindet. An diesem Abend werden die Gewinnerinnen und Gewinner des Vorarlberger Kulturpreises 2023 offiziell bekannt gegeben und geehrt.
Die Jury für den Vorarlberger Kulturpreis 2023 setzt sich aus renommierten Persönlichkeiten zusammen, die Expertise aus verschiedenen kulturellen Bereichen einbringen. Externe Jurymitglieder wie Anya Schutzbach, Nicole Dietrich und Veronika Schuchter werden in Zusammenarbeit mit Winfried Nußbaummüller von der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg das Juryverfahren moderieren und die Beiträge der Nominierten bewerten.
Der Vorarlberger Kulturpreis hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Impulsgeber für die kreative Szene in der Region entwickelt. Martin Jäger von der Sparkasse Dornbirn betonte die Bedeutung des Preises und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Projekts: „Dass sich der Kulturpreis 2023 dem Genre der Kurzgeschichten verschrieben hat, verspricht viel Atmosphäre und Spannung. Wir werden auch bei diesem neunten Kulturpreis außergewöhnlichen jungen Vorarlberger Künstlerinnen und Künstlern begegnen, denen wir mit dem Wettbewerb ein Karrieresprungbrett und die Öffentlichkeit bieten können, die sie verdienen.“
Sprungbrett für Künstler
ORF-Landesdirektor Markus Klement: „Mit dem Kulturpreis Vorarlberg 2023 werden junge, kreative Kunstschaffende aus dem Genre Kurzgeschichte gefördert. Das hoch dotierte Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro soll die Arbeiten der aufstrebenden Autorinnen und Autoren entsprechend wertschätzen und auszeichnen.“
Bernhard Moosbrugger, Casino Austria, hob die Einzigartigkeit des diesjährigen Themas hervor und betonte die ermutigende Wirkung des Preises auf die Karrieren der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Der Vorarlberger Kulturpreis sei mehr als „nur“ eine Auszeichnung, er fungiere als Sprungbrett für aufstrebende Künstlerinnen und Künstler, die eine enge Verbindung zu Vorarlberg haben und noch viel Entwicklungspotenzial in sich tragen. Die Koordinatorin des Kulturpreises Jasmine Ölz-Barnay betonte, dass die Veranstaltung mit Berichterstattung begleitet wird und die Kurzgeschichten der Nominierten im ORF präsentiert werden. VN-AMA




