Barock, Retro und moderne Kunst vereint

Kultur / 11.08.2023 • 16:30 Uhr
„Siebensachen Alt und Neu“ gibt es schon seit fast zehn Jahren in Bregenz. <span class="copyright">Markus Pritzi</span>
„Siebensachen Alt und Neu“ gibt es schon seit fast zehn Jahren in Bregenz. Markus Pritzi

Ein Raum bekommt neuen Glanz im „Siebensachen Alt und Neu“ in Bregenz.

Bregenz Was vor wenigen Wochen noch ein gewöhnlicher Verkaufsraum im Second-Hand-Laden „Siebensachen Alt und Neu“ in Bregenz war, hat sich in einen farbenfrohen Showroom verwandelt.

Auch ein kleiner Laufsteg ist im Raum jetzt vorhanden.<span class="copyright"> Markus Pritzi</span>
Auch ein kleiner Laufsteg ist im Raum jetzt vorhanden. Markus Pritzi

Wer sich auf die barock anmutenden Sessel setzt, dem fallen immer wieder neue Details ins Auge, wie zum Beispiel der Hocker, der mit alten CD-Hüllen beklebt ist. Das ist das Werk von neun Jugendlichen der Initiative Ausbildungsfit der Integra.

Neun Jugendliche haben den Raum gestaltet.  <span class="copyright">Markus Pritzi</span>
Neun Jugendliche haben den Raum gestaltet. Markus Pritzi

Mohammer Koz hat das Projekt über sechs Wochen lang begleitet. „Mein Ziel war es, auf eine kreative Art den Jugendlichen eine neue Perspektive zu eröffnen“, sagt er. „Wir wollten verschiedene Stile miteinander vermischen.“ Und das haben sie auch getan. Ein großer Aspekt dieses Ausstellungsraums ist vor allem der Hauch von Retro. Daran wird sich jeder Schallplattenliebhaber erfreuen. Eine komplette Wand ist nämlich ihnen gewidmet, eine Seite schmücken unzählige Vinyls und die andere deren Cover. Darunter sind Errungenschaften aus den Siebzigern, Achtzigern sowie den frühen Neunzigern.

Die Wand ist mit echten Vinyls bedeckt. <span class="copyright">pem</span>
Die Wand ist mit echten Vinyls bedeckt. pem
Nebenan schmücken die Cover der Vinyls die andere Wand. Auch Bilder vom Prozess sind da.  <span class="copyright">Markus Pritzi</span>
Nebenan schmücken die Cover der Vinyls die andere Wand. Auch Bilder vom Prozess sind da. Markus Pritzi

In dieser Ecke steht noch ein alter Retro-Friseurstuhl. All das war schon im „Siebensachen Alt und Neu“ vorhanden. „Das war alles hier. Wir mussten nichts dazukaufen. Es ist toll, wie man aus nichts etwas Schönes machen kann“, sagt Koz. Lässt man den Blick weiter durch den Raum schweifen, fallen die barocken Muster an den Wänden auf. Diese wurden in der Umkleidekabine mit den Platten kombiniert.

Eine Umkleidekabine ist vorhanden.  <span class="copyright">Markus Pritzi</span>
Eine Umkleidekabine ist vorhanden. Markus Pritzi
Hier wurde Retro mit Barock vermischt. <span class="copyright"> Markus Pritzi</span>
Hier wurde Retro mit Barock vermischt. Markus Pritzi

Gegenüber der Umkleide ziert ein Graffiti die Wand. Doch der größte Eyecatcher sind die von der Decke hängenden Gemälde der Jugendlichen. Darunter sind einige abstrakte Bilder vorhanden – mal düster und mal farbenfroh. An moderner Kunst, bei der Frauen abgezeichnet wurden, fehlt es ebenfalls nicht. Die Wand dahinter verstärkt die Wirkung der Bilder mit inszenierter Spritzkunst in verschiedenen Farben. Mit dem neu gestalteten Raum soll ein neuer Ort für Jung und Alt entstehen.

Graffiti darf bei den Jugendlichen nicht fehlen.<span class="copyright"> pem</span>
Graffiti darf bei den Jugendlichen nicht fehlen. pem
Die Spritzkunst im Hintergrund verstärkt die Wirkung der Bilder.  <span class="copyright">Markus Pritzi</span>
Die Spritzkunst im Hintergrund verstärkt die Wirkung der Bilder. Markus Pritzi
Moderne Bilder sind auch vorhanden. <span class="copyright"> Markus Pritzi</span>
Moderne Bilder sind auch vorhanden. Markus Pritzi