Unvergessliche Sommererlebnisse

Kultur / 16.07.2023 • 16:25 Uhr
Höhepunkt der Young People’s Night war der Besuch der Seeaufführung „Madame Butterfly“.  <span class="copyright">Bregenzer Festspiele/Anja Köhler</span>
Höhepunkt der Young People’s Night war der Besuch der Seeaufführung „Madame Butterfly“. Bregenzer Festspiele/Anja Köhler

Abwechslungsreiches Programm der Jungen Festspiele.

In der ersten Ferienwoche kamen theaterbegeisterte Kinder bei den „Jungen Festspielen“ voll auf ihre Kosten. Sie tauchten ein in die vielfältige Welt des Musiktheaters und erarbeiteten in den Kreativ-Workshops mit den Schwerpunkten Tanz, Gesang, Kostüm und Bühne gemeinsam ihr eigenes Stück, das sie am Sonntag auf der Werkstattbühne vor Publikum präsentierten.


An einem Tag voller Erlebnisse und Einblicke rund um die Oper “Madame Butterfly” hatten Jugendliche im Rahmen der Young People’s Night auch heuer wieder die Möglichkeit, in zahlreiche kulturelle Bereiche hineinzuschnuppern und selbst Teil der faszinierenden Welt der Oper zu werden.

Showprogramm ab 16 Uhr auf dem Vorplatz: Teilnehmer-Bands des Wettbewerbs podium.jazz.rock.pop.  <span class="copyright">Bregenzer Festspiele/Anja Köhler</span>
Showprogramm ab 16 Uhr auf dem Vorplatz: Teilnehmer-Bands des Wettbewerbs podium.jazz.rock.pop. Bregenzer Festspiele/Anja Köhler

Am Samstag konnten die Teilnehmer aus einem breiten Angebot an Workshops, Führungen und vielen anderen Aktivitäten wählen. So öffneten beispielsweise das vorarlberg museum und das Kunsthaus Bregenz ihre Türen, um Kunst und Kultur erlebbar zu machen.

Höhepunkt war der Besuch der Seeaufführung.  <span class="copyright">Bregenzer Festspiele/Anja Köhler</span>
Höhepunkt war der Besuch der Seeaufführung. Bregenzer Festspiele/Anja Köhler

Im KUB konnten die Jugendlichen die aktuelle Sommerausstellung des britisch-kenianischen Künstlers Michael Armitage besuchen. Statt auf Leinwand malt Armitage seine großformatigen Ölbilder auf Lubugo, einem speziellen Rindentuch, das nur in Uganda hergestellt wird und seine Werke einzigartig macht.

Michael Armitage "Pathos and the Twilight of the Idle".  <span class="copyright"> Roland Paulitsch</span>
Michael Armitage "Pathos and the Twilight of the Idle". Roland Paulitsch

Im vorarlberg museum erwartete die jungen Besucher eine von Paul Renner gestaltete 10 Meter hohe Skulptur aus Lebensmitteln

Ausstellung von Paul Renner im vorarlberg museum: „L’albero della cuccagna". <span class="copyright">Phillip Steurer</span>
Ausstellung von Paul Renner im vorarlberg museum: „L’albero della cuccagna". Phillip Steurer

Den Höhepunkt der Young People’s Night bildete wie immer die Seeaufführung, in diesem Jahr die Wiederaufnahme von “Madame Butterfly”, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss und mit lang anhaltendem Applaus bedachte.

Seit Februar hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer in Workshops und die Kinder im Unterricht auf Mozarts „Zauberflöte“ vorbereitet<span class="copyright"> bregenzer festspiele ©anja koehler</span>.
Seit Februar hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer in Workshops und die Kinder im Unterricht auf Mozarts „Zauberflöte“ vorbereitet bregenzer festspiele ©anja koehler.

Bereits rund drei Monate vor Beginn der 77. Festspielsaison konnten Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an einer Opernaufführung im Bregenzer Festspielhaus teilnehmen. Bei „Die Zauberflöte – Der Klang des Friedens“ war nicht nur Zuhören und Zuschauen angesagt, sondern auch Mitsingen und Mitspielen im Zuschauerraum mit selbst gebastelten Requisiten. So wurde der ganze Saal zur Bühne für die Kinder. Seit Februar hatten sich die Lehrerinnen und Lehrer in Workshops und die Kinder im Unterricht auf Mozarts „Zauberflöte“ vorbereitet. Das Besondere an der Aufführung war die interaktive Komponente. Die Kinder wurden ermutigt, sich an bestimmten Teilen der Aufführung zu beteiligen, was das Ganze noch spannender und lebendiger machte.

"Die Zauberflöte - Der Klang des Friedens".  <span class="copyright">bregenzer festspiele ©anja koehler</span>
"Die Zauberflöte - Der Klang des Friedens". bregenzer festspiele ©anja koehler

Am 13. August kommen junge Musiker aus verschiedenen Ländern nach Vorarlberg, um unter der Leitung von Martin Kerschbaum, Dirigent und Schlagzeuger der Wiener Symphoniker, ein großes symphonisches Blasorchester zu bilden. Das Abschlusskonzert findet bereits zum sechsten Mal im Festspielhaus statt. Auf dem Programm stehen Werke von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Richard Strauss, die auch im aktuellen Festspielprogramm zu hören sind, sowie Werke von Alfred Reed, John Philip Sousa und James Horner.