Probenbeginn für einen Publikumsliebling

Mit dem Online-Röntgenblick das Bühnenbild von „Madame Butterfly“ erkundigen.
Bregenz Als Stück auf dem See präsentieren die Bregenzer Festspiele 2023 erneut den Publikumsliebling „Madame Butterfly“. Die Oper von Giacomo Puccini, die in der vergangenen Saison erstmals bei den Sommerfestspielen aufgeführt wurde, feiert am 20. Juli 2023 ihre Wiederaufnahmepremiere. Die Geschichte der japanischen Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, begeisterte im vergangenen Sommer rund 163.000 Besucherinnen und Besucher bei einer Auslastung von 100 Prozent.

Während der Aufführung gab es immer wieder begeisterten Applaus, der Schlussapplaus hielt lange an und ging teilweise in Standing Ovations über. „Madame Butterfly“ begeisterte in der vergangenen Saison nicht nur das Festspielpublikum, sondern auch zahlreiche Medienvertreter aus dem In- und Ausland.

Die Inszenierung von Andreas Homoki, das Bühnenbild von Michael Levine und die musikalische Leitung von Enrique Mazzola und Yi-Chen Lin wurden hoch gelobt. Für die Aufführung auf dem See 2023 sind insgesamt fast 185.000 Karten für 26 Abende (inklusive Generalprobe und Young People’s Night) erhältlich. Die Premiere findet am 20. Juli statt und die 77. Spielzeit endet mit der letzten Vorstellung auf der Seebühne am 20. August 2023. Für die kommende Spielzeit stehen insgesamt fast 215.000 Karten zur Verfügung.

Wer das Bühnenbild von „Madame Butterfly“ nicht nur von außen sehen, sondern auch einen Blick ins Innere wagen möchte, kann es mit dem Online-Röntgenblick bis auf den Betonkern zerlegen und so die Einzelteile der Festspielbühne genau unter die Lupe nehmen. Was sich alles hinter dem Bühnenbild verbirgt, bleibt für den Betrachter in der Regel unsichtbar. Mit dem Online-Röntgenblick ändert sich das: Interessierte Gäste können einen Blick hinter die Fassade werfen und sich aus der Tribünenperspektive virtuell über Aufbau, Technik und Funktionsweise der Bühne informieren.

In verschiedenen Einstellungen kann die Bühne Schicht für Schicht durchdrungen werden – von der reinen Außenansicht über die Unterkonstruktion der Kulisse bis hin zum Bodenseegrund.

Besonders faszinierend ist diese Funktion für Opernfans, die sich vor Ort auf der Seetribüne befinden: Da der Online-Röntgenblick dynamisch auf die Bewegungen des Smartphones reagiert, kann der Betrachter gleichzeitig die reale Opernkulisse sehen und in sie hineinschauen. Der Bildschirm zeigt jeweils den Teil der Bühne, auf den das Smartphone gerichtet ist.

Mit Hilfe der Zoom-Funktion kann man auch kleinste Details der Bühne aus nächster Nähe betrachten.

Wer sich selbst auf eine virtuelle Entdeckungsreise begeben möchte, kann dies mit wenigen Klicks auf der Website der Bregenzer Festspiele tun.