Ein transatlantischer Denkanstoß

Kultur / 03.04.2023 • 18:35 Uhr
Das Künstlerkollektiv Jeisson Riascos, Paula OG, Andrés Mosquera gemeinsam mit Claudio Tedeschi (Caritas), Carolina Rogelis und Irina Rojas (Klimabündnis). <span class="copyright">Caritas/Philipp Mück (5)</span>
Das Künstlerkollektiv Jeisson Riascos, Paula OG, Andrés Mosquera gemeinsam mit Claudio Tedeschi (Caritas), Carolina Rogelis und Irina Rojas (Klimabündnis). Caritas/Philipp Mück (5)

Kolumbianisches Künstlerkollektiv stellt Fotografien zum Klimawandel in Dornbirn aus.

Von Janine Maier

Dornbirn Am Mittwochabend lud das Künstlerkollektiv Paula OG, Jeisson Riascos und Andrés Mosquera nach Dornbirn ein, um ihre Fotografien im neuen WirkRaum der Caritas zu präsentieren. Die Ausstellung trägt den Titel “Voces desde el Rio – Stimmen aus dem Fluss” und beschäftigt sich mit dem Thema Klimawandel. Die Fotografien zeigen die Biodiversität des kolumbianischen Gebiets Chocó, aus dem die Künstler stammen, und wollen Verbindungen zur Natur und speziell zu deren Erhaltung herstellen. Die Künstler möchten damit auch ein friedliches politisches Statement setzen und auf die Bedeutung des Umweltschutzes aufmerksam machen.

Die Fotografien der drei Künstler aus dem Gebiet Chocó sollen auf die Bedeutung des Umweltschutzes aufmerksam machen.
Die Fotografien der drei Künstler aus dem Gebiet Chocó sollen auf die Bedeutung des Umweltschutzes aufmerksam machen.

Das Künstlerkollektiv wurde im Rahmen des “Artist in residence”-Programms nach Österreich geholt, welches ein Bewusstsein für eine gerechte Welt schaffen und gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft kämpfen möchte. Das Projekt entstand in Zusammenhang mit der Kampagne „Rebels of Change” und wird in Vorarlberg durch das SDG-Forum und das Klimabündnis mit 37 angedockten Gemeinden umgesetzt.

Der Fotokünstler Jeisson Riascos im Gespräch mit Caritasdirektor Walter Schmolly.
Der Fotokünstler Jeisson Riascos im Gespräch mit Caritasdirektor Walter Schmolly.

Während ihres Aufenthalts in Vorarlberg haben Paula OG, Jeisson Riascos und Andrés Mosquera gemeinsam mit Dolmetscherin Antonella Oyhenart zahlreiche Schulen besucht und Workshops für die Schüler zum Thema Nachhaltigkeit angeboten. Die Workshops wurden sehr gut angenommen, es entstanden viele Kunstprojekte.

Bei den Fotografien handelt es sich laut den Künstlern um ein friedliches politisches Statement.
Bei den Fotografien handelt es sich laut den Künstlern um ein friedliches politisches Statement.

Der neue WirkRaum der Caritas soll ein Ort sein, an dem Impulse für einen guten Wandel gefördert und Energien für mehr Miteinander und Nachhaltigkeit gebündelt werden. Claudio Tedeschi, der das Projekt begleitet, beschreibt als Ziel die Schaffung eines Nährbodens für einen guten Dialog. Der WirkRaum wird ab Mai auch für Co-Working und Workshops zur Verfügung stehen.

Der neue WirkRaum soll ein Nährboden für mehr Miteinander und Nachhaltigkeit sein.
Der neue WirkRaum soll ein Nährboden für mehr Miteinander und Nachhaltigkeit sein.

Die Ausstellung “Voces desde el Rio” lädt die Besucher dazu ein, über das Thema Klimawandel nachzudenken und sich mit der Natur und ihrer Erhaltung zu beschäftigen. Bis zum 26. Mai wird die Ausstellung im WirkRaum der Caritas zu sehen sein und danach in verschiedenen Gemeinden des Landes gezeigt werden.

Ausstellung “Voces desde el Rio – Stimmen aus dem Fluss”

WirkRaum Caritas, Dornbirn, Bahnhofstraße 9

Vom 29. März bis 26. Mai