Das ist die neue Tractatus-Preis-Jury

Kultur / 12.03.2023 • 16:00 Uhr
Konrad Paul Liessmann und Michael Köhlmeier diskutierten im letzten Jahr über den Hass. <span class="copyright">Florian Lechner<p class="caption"></span>
Konrad Paul Liessmann und Michael Köhlmeier diskutierten im letzten Jahr über den Hass. Florian Lechner

Bereits zum 15. Mal wird dieses Jahr der Tractatus-Essay-Preis des Philosophicum Lech vergeben.

Lech Die neue Jury des Tractatus steht fest. Der Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold, die Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin Catherine Newmark sowie die Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl entscheiden künftig über die Vergabe des renommierten Essay-Preises des Philosophicum Lech. 

Catherine Newmark ist Schweizer Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin. <span class="copyright">Johanna Ruebel</span>
Catherine Newmark ist Schweizer Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin. Johanna Ruebel

Seit 2009 wird vom Verein Philosophicum Lech alljährlich der mit 25.000 Euro dotierte Tractatus vergeben. Die Auszeichnung gilt herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der philosophischen Essayistik. Die Auswahl preiswürdiger Publikationen für die Shortlist sowie in weiterer Folge des prämierten Werkes obliegt einer dreiköpfigen Jury. Diese repräsentiert in ihrer Zusammensetzung den D-A-CH-Raum und soll – hochkarätig besetzt – verlässlich Auskunft über höchste Qualität geben.

Die österreichische Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Philosophie und Geschichte an der Universität Wien und lehrt ebenda seit 2007 Neuere Deutsche Literatur.
Die österreichische Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Philosophie und Geschichte an der Universität Wien und lehrt ebenda seit 2007 Neuere Deutsche Literatur.

In Nachfolge namhafter Jurorinnen und Juroren wird auch das ebenso prominente neue Gremium diesem Anspruch zweifelsfrei gerecht werden. Die Shortlist des Tractatus wird im Juli, das preisgekrönte Werk Anfang September bekannt gegeben. Die feierliche Verleihung des Tractatus 2023 findet am Freitag, den 22. September, um 21 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech statt. Unter dem Titel „Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“ wird von 19. bis 24. September zur interdisziplinären Erörterung und Diskussion dieser hochaktuellen wie zeitlosen Thematik nach Lech am Arlberg geladen.

Der deutsche Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna und ist kulturpolitischer Korrespondent der Wochenzeitung Die Zeit. <span class="copyright">Christian Buck</span><br>
Der deutsche Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna und ist kulturpolitischer Korrespondent der Wochenzeitung Die Zeit. Christian Buck

Bereits zum 15. Mal wird dieses Jahr der Tractatus-Essay-Preis des Philosophicum Lech vergeben. Auf Anregung des Schriftstellers Michael Köhlmeier 2009 aus der Taufe gehoben, soll die Auszeichnung überragende Publikationen würdigen, die einen wertvollen Beitrag zu philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen leisten. Dank privater Sponsoren mit 25.000 Euro hoch dotiert, gilt der Tractatus als einer der renommiertesten Preise für philosophische Essayistik im deutschsprachigen Raum. Zentrale Kriterien für die Auswahl preiswürdiger Werke sind die Originalität des Denkansatzes, Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und Relevanz des Themas. Für die alljährliche Auslese verantwortlich zeichnet eine dreiköpfige Jury unter Vorsitz des wissenschaftlichen Leiters des Philosophicum Lech Konrad Paul Liessmann (nicht stimmberechtigt). Sie bestand in den vergangenen Jahren aus der Philosophin Barbara Bleisch (CH), dem Schriftsteller und ehemaligen Verleger Michael Krüger (D) sowie dem Autor und Journalisten Thomas Vašek (A).

Letztes Jahr erhielt Marie Luise Knott den „Tractatus“-Essaypreis.
Letztes Jahr erhielt Marie Luise Knott den „Tractatus“-Essaypreis.

Für die Nachfolge und damit eine gänzlich neu zusammengesetzte Tractatus-Jury gewonnen werden konnten drei ebenso namhafte wie hoch qualifizierte und geschätzte Persönlichkeiten. Die österreichische Literaturwissenschaftlerin, Kritikerin und Essayistin Daniela Strigl, die Schweizer Philosophin, Kulturjournalistin und Publizistin Catherine Newmark sowie der deutsche Literaturkritiker und Autor Ijoma Mangold bilden das somit wieder hochkarätig besetzte Gremium. Dank ihrer Expertise darf bereits mit Spannung die im Juli veröffentlichte Shortlist des Tractatus 2023 erwartet werden, die auch als Lektüreempfehlung zu verstehen ist. In weiterer intensiver Jury-Diskussion wird schließlich das exemplarisch prämierte Werk ermittelt werden und damit die Preisträgerin bzw. der Preisträger des aktuellen Jahres.

Die feierliche Verleihung des Tractatus 2023 findet am Freitag, den 22. September, um 21 Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech statt. Unter dem Titel „Alles wird gut. Zur Dialektik der Hoffnung“ wird von 19. bis 24. September zur interdisziplinären Erörterung und Diskussion dieser hochaktuellen wie zeitlosen Thematik nach Lech am Arlberg geladen. ww.philosophicum.com