Philatelie Liechtenstein stellt Briefmarken-Weltneuheit vor

Die Kunst-Edition ist auf 1500 Exemplare limitiert.
Vaduz Das alte Kino in Vaduz war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Philatelie Liechtenstein in dieser Woche ihre neue Sonderbriefmarke vorstellte. Es handelt sich um die fünfte Krypto-Briefmarke und gleichzeitig den ersten NFT, der von der Philatelie Liechtenstein herausgegeben wird. Das Produkt verbindet die klassische Briefmarke mit einem NFT und schafft zusätzlich eine einzigartige Brücke zur Kunstwelt. Mit dem Erwerb des limitierten NFT wird jedem Käufer ein Ausschnitt des Gemäldes des international bekannten Neo-Pop-Art Künstlers Romero Britto virtuell zugeordnet. «Es ist für uns eine besondere Ehre, dass wir Romero Britto als Art Ambassador gewinnen konnten und er das Originalgemälde zu dieser NFT-Kunst-Edition gestaltet hat», freut sich Roland Seger, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei der Liechtensteinischen Post AG.

«Romero Britto ist bereits seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Briefmarkensammler und passt mit seinen bunten und positiven Werken perfekt zur Philatelie Liechtenstein.»
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Die physischen Briefmarken der Kunst-Edition werden im traditionellen Stahlstich hergestellt und bauen gleichzeitig eine Brücke in die Gegenwart: Durch moderne Bildverarbeitungstechnologien erhält jede Briefmarke einen individuellen Fingerabdruck, der über die dazugehörige App verifiziert werden kann. Wird der dazu gehörende, fälschungssichere QR-Code gescannt, öffnet sich die digitale Welt hinter der Briefmarke. Neben dem von Britto gestalteten NFT erfährt man, welches von vier unterschiedlich seltenen Sammelstücken jeder Briefmarke zugeordnet ist.

Die große Besonderheit dieser Ausgabe: Zum NFT hat Romero Britto auch ein physisches Gemälde geschaffen. Dieses wird ab Ende März 2023 im Liechtensteinischen Landesmuseum ausgestellt sein. Jeder der 1500 NFT ist mit diesem originalen Britto-Gemälde verbunden. Käuferinnen und Käufer der NFT bekommen somit auch einen bestimmten Bildausschnitt dieses extra hierfür geschaffenen Gemäldes virtuell zugeordnet. Dabei ist jeder einzelne Bildausschnitt mit genau einem NFT verknüpft.
«Die Besitzerinnen und Besitzer der Briefmarke können dann ganz einfach herausfinden, welches der 1500 Teilchen des Gemäldes ihnen gehört. Dazu müssen sie einfach vor Ort im Landesmuseum den QR-Code am Gemälde mit ihrem Handy scannen, und ihr individueller Ausschnitt wird ihnen auf dem Handy angezeigt», erläutert Seger.

Die Kunst-Edition ist auf 1500 Exemplare limitiert und ab sofort vorbestellbar. Ausgabetag ist der 29. März 2023. An diesem historischen Tag feiern Liechtenstein und die Schweiz ihren gemeinsamen Zollvertrag, der bereits seit 100 Jahren beide Länder freundschaftlich verbindet.
