Zwei Vorarlbergerinnen auf Buchpreis-Longlist

Kultur / 06.09.2022 • 13:25 Uhr
Monika Helfer war bereits im vergangenen Jahr für den Österreichischen Buchpreis nominiert. <br><span class="copyright">Nini Tschavoll</span>
Monika Helfer war bereits im vergangenen Jahr für den Österreichischen Buchpreis nominiert.
Nini Tschavoll

Monika Helfer und Verena Roßbacher haben Chancen auf den renommierten Preis.

Wien Sechs Autorinnen und vier Autoren haben Chancen auf den Österreichischen Buchpreis 2022.

Mit Monika Helfer und Verena Roßbacher finden sich auch zwei Vorarlberger Schrifstellerinnen auf der Longlist des renommierten Preises. Helfer ist für ihren Roman “Bettgeschichten und andere” nominiert. Roßbacher hat es mit ihrem Werk “Mon Chéri und unsere demolierten Seelen” in die Liste der Nominierten geschafft.

Verena Roßbacher ("Mon Chéri und unsere demolierten Seelen") hat ebenso Chancen auf den Preis. <span class="copyright">Christian Geyr</span>
Verena Roßbacher ("Mon Chéri und unsere demolierten Seelen") hat ebenso Chancen auf den Preis. Christian Geyr

Chancen auf den mit 20.000 Euro dotierten Preis, der am 21. November vergeben wird, haben auch Helena Adler (“Fretten”), Anna Kim (“Geschichte eines Kindes”), Teresa Präauer (“Mädchen”), Thomas Stangl (“Quecksilberlicht”), Reinhard Kaiser-Mühlecker (“Wilderer”), Robert Menasse (“Die Erweiterung”), Iris Blauensteiner oder Markus Grundtner.

Fünf Titel davon kommen am 11. Oktober auf die Shortlist und bringen ihren Autorinnen bzw. Autoren jeweils 2500 Euro ein.

Diesen Betrag haben auch die beiden Sprachkunst-Studentinnen an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, Lena-Marie Biertimpel (geboren 1991 in Hamburg) und Sirka Elspaß (geboren 1995 in Oberhausen), sowie die 1992 geborene und in Salzburg lebende Anna Maria Stadler sicher, die es auf die Shortlist für den mit 10.000 Euro dotierten und gleichzeitig vergebenen Debütpreis geschafft haben.

Die aus dem Buchhändler Bernhard Bastien, dem Literaturwissenschafter Günther Stocker, den Journalistinnen Edith-Ulla Gasser und Katharina Teutsch und dem Journalisten Stefan Gmünder gebildete Jury hat insgesamt 133 belletristische, essayistische, lyrische und dramatische Werke gesichtet, die von 62 Verlagen eingereicht wurden. Im Vorjahr ging der Österreichische Buchpreis an Raphaela Edelbauer für ihren Roman “DAVE”, der Debütpreis an Anna Albinus für “Revolver Christi”.