Vorarlbergerin Yasmin Ritter wirkt in Thriller mit

Kultur / 19.12.2021 • 22:20 Uhr
Vorarlbergerin Yasmin Ritter wirkt in Thriller mit
Yasmin Ritter einst mit Stefan Vögel am Vorarlberger Volkstheater. Hofmeister

Yasmin Ritter: “”Es ist ein harter Film, aber das Thema liegt mir.”

Schwarzach, Wien “Es ist eine wunderbare Herausforderung“, sagt Yasmin Ritter. Die Schauspielerin und Moderatorin, die mittlerweile auch journalistisch tätig ist, wurde für eine der Hauptrollen in dem Film “Verfluchte ewige Jugend” von Anita Makris engagiert. Er handelt von einer vielschichtigen, kräftezehrenden Beziehung einer Chemielehrerin zu ihrer 16-jährigen Schülerin. Das Mädchen offenbart seine dunkle Seite derart, dass die gut ausgebildete Frau in ihrem Alltag und ihrem Denken so weit beeinflusst wird, dass es zu Wahnvorstellungen kommt. Suspense, ein Begriff, der in der Filmbranche mit der Bildsprache von Alfred Hitchcock in Verbindung steht, charakterisiert die Erzählung.

Die Schauspielerin und Moderatorin Yasmin Ritter ist mittlerweile auch journalistisch tätig.<span class="copyright"> Juen</span>
Die Schauspielerin und Moderatorin Yasmin Ritter ist mittlerweile auch journalistisch tätig. Juen

Yasmin Ritter (geb. 1966) ist dem Publikum in der Region vor allem von Komödien im von Stefan Vögel gegründeten Vorarlberger Volkstheater bekannt. Jahre zuvor hatte sie auch in Produktionen am einstigen Theater für Vorarlberg mitgewirkt, bevor sie dann an verschiedenen deutschen Bühnen tätig war. Sie habe bereits beim Lesen des Drehbuchs Feuer gefangen, erzählt sie. “Es ist eine super Geschichte.” Bei Probeaufnahmen in Wien, die sie nach einem aufwendigen Bewerbungsverfahren absolvierte, habe sie dann Persönlichkeitsstrukturen entdeckt, die sie gerne zum Ausdruck bringt. „Obwohl es etwas komplett Neues ist, fühlte ich mich in der Arbeit sofort daheim.” Die zentralen Dreharbeiten für den Film, in dem mehrere Jugendliche mitwirken, finden in den Semesterferien Anfang Februar statt. Das dreißigminütige Werk wird bei einschlägigen Festivals und im Rahmen von cineastischen Programmen zu sehen sein.