Aus der Kulturszene
Rekordpreise für Martha Jungwirth
Wien Die Versteigerung im Wiener Auktionshaus Im Kinsky hat gleich mehrere Rekordpreise für Arbeiten von Martha Jungwirth gebracht. Laut Angaben des Hauses konnte die 81-jährige Wiener Künstlerin, der erst jüngst der Großer Österreichische Staatspreis zuerkannt wurde, ihren bisherigen Bestpreis bei Auktionen nahezu verdoppeln. Ein unbetiteltes Werk aus dem Jahr 2011 erzielte 197.000 Euro.
Pereira weiht Musikauditorium ein
Florenz Der aus Österreich stammende Intendant Alexander Pereira weiht am Dienstag das neue Musikauditorium in Florenz ein. Das neue Auditorium, für das 260 Millionen Euro investiert wurden, ist nach dem Dirigenten Zubin Mehta benannt. Das Auditorium fasst bis zu 1100 Besucher und garantiert die bestmögliche Akustik und eine vielseitige Nutzung.
Sanierung der Gyptothek beendet
münchen Die umfassende Sanierung der Münchner Glyptothek ist nach knapp drei Jahren abgeschlossen. Das Museum für griechische und römische Skulpturen glänzt nun auch mit seiner wiederhergestellten, ursprünglichen Fassade, die einem griechischen Tempel nachempfunden wurde.
Schwache Männer und eine starke Frau
Wien Das alte Ägypten ist ein Hort schwacher Männer und einer starken Frau. Das stellte nun das Theater an der Wien unter Beweis. Keith Warner hat Händels „Giulio Cesare in Egitto“ inszeniert und wertet die Nummernoper mit vielen Ideen auf. Die Britin Louise Alder ist mit zündender Koloraturstimme eine Cleopatra, die dem Cäsar von Bejun Mehta locker die Lorbeeren vom Kopf spielt und singt.