Renommierter Kunstpreis für wissenschaftlich fundiertes Werk

Wien Die 1983 in Niederösterreich geborene und in Wien lebende Künstlerin Katrin Hornek erhält den mit 11.000 Euro dotierten, renommierten Mrsg. Otto Mauer Preis. Hornek überzeugte die Jury mit einer künstlerischen Praxis, die “in einer unverkennbaren Formensprache auf vielgestaltige Weise das ‘Anthropozän’ hinterfragt”.
“Die Künstlerin erforscht in unterschiedlichen Medien stoffliche, organische und menschliche Begegnungen”, heißt es in der Jurybegründung weiter. “Eine zentrale Rolle spielen Reflexionen über Wechselwirkungen zwischen Mensch, Kultur und Natur sowie Transformationen, die dazu anregen, die Beziehung dieser Einheiten neu zu denken.” Horneks künstlerisches Werk setzt sich aus Fotografien, raumgreifenden Settings, Skulpturen sowie Video- und Soundinstallationen zusammen. Hervorgehoben wurde weiters, dass die 41. Otto-Mauer-Preisträgerin vielfach mit Wissenschafterinnen und Wissenschafter für ihre Projekte zusammenarbeitet.
Seit 1981 wird die Auszeichnung vom Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien vergeben, sie richtet sich an Künstlerinnen und Künstler unter 40 Jahren, die für ihr gesamtes bisheriges Werk prämiert werden.