Kulturpreis des Landes heuer für Fotografie
Sechs bzw. sieben Künstlerinnen und Künstler wurden nominiert.
Dornbirn Der Vorarlberger Kulturpreis wird in diesem Jahr bereits zum siebten Mal verliehen. Nach den Sparten Darstellende Kunst, Zeitgenössischer Tanz, Jazz, Film, Malerei sowie Hörspiel im vergangenen Jahr, wird der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis (Hauptpreis 10.000 Euro, zwei Anerkennungspreise zu je 2.500 Euro) 2021 erstmals in der Kategorie Fotografie vergeben.
Auf der Liste der Anwärterinnen und Anwärter stehen mit Lukas Birk, Florian Gerer, Eva Kees, den Ritsch Sisters, Janine Maria Schneider und Ronja Svaneborg sechs bzw. sieben junge Fotografinnen und Fotografen mit biografischem oder beruflichem Bezug zu Vorarlberg, die von der Kunstkommission in der Kulturabteilung im Amt der Landesregierung nominiert wurden. Gestiftet wird die Preissumme vom Casino Bregenz und neu der Dornbirner Sparkasse, die die Sparkasse Bregenz abgelöst hat. Als Projektpartner für das Juryverfahren und die Bewerbung fungieren die Kulturabteilung des Landes Vorarlberg und der ORF Vorarlberg. Im ORF-Funkhaus in Dornbirn wird am 11. November die Ausstellung mit den Arbeiten der Nominierten eröffnet, die einen kleinen Überblick über die Szene im Land bietet.
Preisverleihung im November
Anschließend trifft die Fachjury aus Herman Seidl (freier Fotograf und Mitarbeiter der Galerie Fotohof in Salzburg), Sophie-Charlotte Opitz (Kunst- und Medienwissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkt Bild- und Fotografie-Theorie, Kuratorin) und der Südtirolerin Sabine Gamper (Kunsthistorikerin, Kuratorin, kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Galerie foto-forum Bozen) ihre Wahl. Die Preisverleihung findet am 26. November im Casino Bregenz statt.
Die Nominierten
Lukas Birk, geb. 1982, ist Fotograf, Kurator, Erzähler, Herausgeber und Sammler
Florian Gerer, geb. 1986, ist Fotograf und Filmemacher
Eva Kees, geb. 1982, befasst sich mit inszenierten Bildern
Anna und Maria Ritsch, geb. 1984 und 1988, haben jüngst im Flatz Museum in Dornbirn ausgestellt
Janine Maria Schneider, geb. 1986, verfolgt in ihren Arbeiten gesellschaftspolitische Anliegen
Ronja Svaneborg, geb. 1985, arbeitet transmedial